Jan Kratel

If you can dream it, you can do it!

Fast ans Ende der Welt – Open Water Diver

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Tauchen

Unser erster Tag in der Tauschule Manta Dive begann um neun Uhr morgens am letzten Sonntag. Wir lernten unsere Tauchlehrerin Roxanne und unsere Mitschülerin Jane  aus Manchester kennen .

Nach kurzem Papierkram erhielten wir unsere Lernbücher und unser Equipment für die nächsten Tage.  Schließlich  muss ja alles passen,  wenn man professionell tauchen möchte 😉

Dann ging es ab in den Pool für die ersten Übungen. Wir lernten die entspannte Atmung mit dem Regulator,  gefahrlosen Ohrdruckausgleich in der Tiefe, Kommunikation unter Wasser und verschiedenste Verhaltensregeln für Notfälle unter der Wasseroberfläche.  Der ganze Tag machte ziemlich viel Spaß und auch die Stimmung in der 4-köpfigen Gruppe war super! An das Englisch mussten wir uns ein bisschen gewöhnen,  aber die liebe Jane war ja auch noch da 🙂

Erster Outdoor-Tauchgang

Nachdem wir die Tauchbasics gelernt hatten, verabredeten wir uns für den nächsten Morgen um 8 Uhr,  um das erste Mal im Meer tauchen zu gehen. Roxie erklärte uns am nächsten Morgen im Tauchbriefing wo wir tauchen werden, welche Fische wir sehen würden und den Ablauf unseres Tauchgangs. Wir waren alle etwas aufgeregt und gerade für mich war die vorherige Nacht ziemlich kurz gewesen. Aber: Augen zu und durch, man bekommt schließlich keinen Tauchschein geschenkt!

Unsere Ausrüstung wurde aufs Boot gebracht und dann ging es auch los. Ungefähr 10 weitere Taucher waren mit uns an Board.
Nach erfolgreichem Check des Equipments rollten wir uns nacheinander rückwärts ins Meer und dann ging es unter Wasser. Ziemlich aufregen – aber einfach ein tolles Gefühl!  Das Gewicht um die Taille bringt dich sehr schnell Richtung Meeresboden und du musst schauen, dass du langsam und gleichmäßig abtauchst und den Druck auf deinen Ohren ausgleichst. Roxie erkundigte sich regelmäßig nach unserem Wohlbefinden und dann ging es weiter in die Tiefe. 12 Meter standen für uns auf der Zielkarte.
Doch plötzlich war Roxie nicht mehr da und auf einmal nur noch weißer Staub! Wir konnten nur noch einen Meter weit schauen.  Dann sah ich Jan auch nicht mehr! Jane und ich fassten uns an die Hände und beruhigten uns gegenseitig, wie wir es den Tag zuvor gelernt hatten. Ca. fünf Minuten dauerte es,  bis wir wieder etwas sehen konnten und zum Glück sah ich Jan mit einem Tauchschullehrer am Riff entlang tauchen – alles gut! Ich denke keiner von uns dreien wird dieses Ereignis jemals vergessen. Grund für die schlechte Sicht waren zwei aufeinander treffende Strömungen, in die wir geraten waren.

Schildkröten

Gegen Nachmittag ging es los zum Tauchgang Nummer 2. Dort sahen wir wunderschöne Fische und 7 große Schildkröten! Das war eine wundervolle Erfahrung und alles vom Vormittag war vergessen!

Am Abend trafen Jane, Jan und ich uns noch zum Lernen der Tauchtheorie, da am dritten Tag ein aus 50 Fragen bestehender Test auf uns wartete.

Unser dritter und vierter Tauchgang verlief reibungslos. Wir tauchten bis auf 18 Meter in die Tiefe und sahen wunderschöne bunte Riffe und viele Fische. Unter anderem auch den ein oder anderen Nemo 🙂

Wir sind Open Water Diver

Und natürlich bestanden wir alle die Theorieprüfung und dürfen uns jetzt offiziell „open water diver“ nennen!  Wir stießen mit dem ein oder anderen kühlem Bintang auf unseren Erfolg an!

Und eins ist ganz sicher: Das waren nicht unsere letzten Tauchgänge!

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